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Beiträge zu aktuellen Gesundheitsthemen aus Sicht einer ganzheitlichen Medizin.

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Was ist "ganzheitliche Medizin"?

Wer in die Medizingeschichte vor 1850 blickt um die Ursprünge einer "ganzheitlichen Medizin" zu finden, wird enttäuscht sein. ... weiterlesen

Wer in die Medizingeschichte vor 1850 blickt um die Ursprünge einer "ganzheitlichen Medizin" zu finden, wird enttäuscht sein. Wohl stößt man auf Schamanismus, Klostermedizin, Humoralpathologie, chinesische Medizin, arabische Medizin, Ayurveda und viele mehr. Alle basieren auf einem, jeweils individuell ausgeklügelten, Konzept der Sicht zur Entstehung und Heilung von Krankheiten des Menschen.
Wir denken heute gerne, diese Konzepte wären ganzheitlich gewesen. Zumindest ganzheitlicher als unsere technische Medizin der Gegenwart. Aber, waren sie das wirklich? Nein - Jedes der genannten Systeme hat seine innere Struktur. Sie kommt zustande, indem gewisse Dinge als relevant und andere als "nicht ins Konzept passend" eingestuft werden. Woran den meisten von ihnen mangelt, ist ein Verständnis für die Materialität unseres Seins. Was ihnen aber eigen ist, ist eine umfassendere Orientierung am "System Mensch", gemäß dem Satz: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."

"Zellularpathologie" vs. "Systemisch Medizinkonzepte"

Um das Jahr 1850 begründet der Arzt Rudolf Virchow seine sogenannte "Zellularpathologie". Er ist mit diesem Konzept der erste gewesen, der alles Krankheitsgeschehen auf Stoffwechselabläufe der Körperzellen reduzierte. Gewiss ein sehr eng gefasstes Konzept. Aber die dadurch entstandene Vereinfachung brachte den Vorteil einer großen Übersichtlichkeit in Forschung und Lehre. Dem gegenüber sind "am System Mensch" orientierte Methoden komplexer in der Handhabung.

Ganzheitlichkeit

"Ganzheitlichkeit" seiner Grundbedeutung nach, entsteht erst, wenn kontroverse Ansätze zusammengebracht werden. So gesehen konnte es, mangels gegensätzlicher Konzepte, vor 1850 nie eine solche geben. Erst durch die zellularpathologische Idee Virchows verfügen wir seither über einen medizinischen Null-Punkt. Dieser kann ergänzt werden durch jedes beliebige, andersartige Medizinkonzept und erst jetzt kommt es Schritt für Schritt zu etwas ganzheitlichem. So gesehen ist "ganzheitliche Herangehensweise" viel mehr eine Attitüde des Therapeuten. Er/Sie muss über ein Basisverständnis zur Komplexität der menschlichen Existenz verfügen. Dieses beginnt immer am 0-Punkt. Von hier aus ist es durch Hinzufügen weiterer Elemente in alle Richtungen ausbaubar. Die technische Medizin seit Rudolf Virchow liebt einfache und geradlinig verlaufende Zusammenhänge. Die Menschliche Existenz hingegen ist meist komplexer.

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Das Long-Covid-Syndrom (alternativ Post-Covid-Syndrom oder PC-19) ist eine Komplikation in der Regenerationsphase nach einem akuten Corona-Infekt. Die technische Medizin tut sich mit der Behandlung dabei schwer. Forschungen von Prof. Alfred Pischinger zeigen einen Missing Link auf, der neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnet!

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